Radballverein

 

Soli Eisenbühl

Presse

21.01.2017, Frankenpost
21.01.2017, Frankenpost
07.06.2016 Frankenpost
07.06.2016 Frankenpost
22.04.2016 Frankenpost
22.04.2016 Frankenpost
Frankenpost 14.04.2016
Frankenpost 14.04.2016
Frankenpost 07.04.2016
Frankenpost 07.04.2016
Frankenpost 10.03.2016
Frankenpost 10.03.2016
Frankenpost, 08.12.2015
Frankenpost, 08.12.2015
Frankenpost, 22.10.2015
Frankenpost, 22.10.2015

Weiß auf Blau statt schwarz auf weiß: Langenwolschendorf ist Radball-Hochburg

Die Gemeinde Langenwolschendorf präsentiert sich nun an ihrem Ortseingang mit einem Schild als Radball-Hochburg.
Als Radball Hochburg bezeichnen die Langenwolschendorf ihren Ort selbst. Foto: Heidi Henze
Als Radball Hochburg bezeichnen die Langenwolschendorf ihren Ort selbst. Foto: Heidi Henze
Schließlich werden in der örtlichen Turnhalle durch die Sektion Radball in der Sportgemeinschaft Langenwolschendorf nationale und internationale Turniere ausgetragen. Für zwei Handwerker der Gemeinde ist das ein Grund, das auch öffentlich zu zeigen. Sie sponserten das Schild mit dem Rad am Ortseingang, das Harald Seidel und Marcel Riedel montierten.
Frankenpost, 29.04.2015
Frankenpost, 29.04.2015
Frankenpost, 23.04.2015
Frankenpost, 23.04.2015
Frankenpost, 22.04.2015
Frankenpost, 22.04.2015
Frankenpost, 12.03.2015
Frankenpost, 12.03.2015
Frankenpost, 04.03.2015
Frankenpost, 04.03.2015
Frankenpost, 27.01.2015
Frankenpost, 27.01.2015
Frankenpost, 21.01.2015
Frankenpost, 21.01.2015
Frankenpost 25.11.2014
Frankenpost 25.11.2014
Frankenpost 04.11.2014
Frankenpost 04.11.2014
Frankenpost 21.10.2014
Frankenpost 21.10.2014
Frankenpost 12.08.2014
Frankenpost 12.08.2014
Frankenpost 03.06.2014
Frankenpost 03.06.2014
Frankenpost 15.05.2014
Frankenpost 15.05.2014
Frankenpost 06.05.2014
Frankenpost 06.05.2014
Frankenpost 15.04.2014
Frankenpost 15.04.2014
Frankenpost 08.04.2014
Frankenpost 08.04.2014
Frankenpost 25.03.2014
Frankenpost 25.03.2014
Frankenpost 19.03.2014
Frankenpost 19.03.2014
Frankenpost vom 19.02.2014
Frankenpost vom 19.02.2014
Frankenpost 11.03.2014
Frankenpost 11.03.2014
    Frankenpost 12.02.2014
Frankenpost 12.02.2014
Frankenpost  23.01.2014
Frankenpost 23.01.2014
14.11.2013 Nordberliner Zeitung Nr. 46 Seite 11
14.11.2013 Nordberliner Zeitung Nr. 46 Seite 11
Erschienen am 13.11.2013
Erschienen am 13.11.2013
Erschienen: 19.10.2013 (Frankenpost)
Erschienen: 19.10.2013 (Frankenpost)


 

Wettkampf der Exoten

Sechs Mannschaften tragen in Eisenbühl den dritten "Gupfen-Cup" im Radball aus. Der Gastgeber-Verein geht auch als Sieger des Turniers von der Spielfläche.

Eisenbühl - Radball ist eine exotische Sportart und nicht überall zu finden - im Berger Winkel ist der Sport bei der Soli Eisenbühl beheimatet. Hier fand kürzlich der nunmehr dritte Radball-Gupfen-Cup statt. Wer meint, Radballer sind im Freien anzutreffen, liegt hier weit daneben: Zwar mag der "gewöhnliche" Radfahrer bei frischer Luft in freier Natur kräftig in die Pedale treten - ein Radballer allerdings trainiert und spielt in der Halle. So bot sich für den Laien ein ungewöhnliches Bild im Saal der Gaststätte "Zum Gupfen" in Eisenbühl. Die Zuschauer sahen Radballer - immer vier auf dem Spielfeld von 14 mal sieben Metern -, die mit einer Gewichtsverlagerung auf das Hinterrad und Kick-Bewegung mit dem Vorderrad den mit festem Stoff ummantelten 500 Gramm schweren Ball ins Tor zu feuern versuchten.

Auch ein Schiri war auf dem Spielfeld, inmitten des Getümmels von flott agierenden Radballern, mal vor mal rückwärtsfahrend, den Ball immer zwischen den Rädern in Bewegung. Zwei Mann bilden je eine Mannschaft. Wie schon in den Vorjahren, fanden sich sechs Mannschaften in Eisenbühl ein.

"Nach dreimaligen Gewinn darf der Sieger den Gupfencup behalten", verriet der Vorsitzende der Soli Eisenbühl, Florian Müller. Im Jahr 2009 nahmen die Radballer aus dem thüringischen Langenwolschendorf den Pokal mit nach Hause. Im vergangenen Jahr dann kam der Heimsieg durch das Team I der Soli Eisenbühl mit Thomas Dobberke und Matthias Mohr, die nun an ihren letztjährigen Erfolg anknüpfen konnten und ein zweites Mal den Pokal gewannen.

Rund um das Spielfeld hatten sich Zuschauer jeden Alters eingefunden und sahen bewundernd den flotten Ballwechseln zu. Auf der einen Längsseite saß das Kampfgericht, stoppte die Spielzeit von je sieben Minuten und zählte natürlich auch die Tore für alle sichtbar auf einer Tafel mit. Radball ist ein komplexer, bei dem jede Menge Balance, Kraft und Kondition gefragt sind. "Die Räder haben eine starre Übersetzung und keine Bremsen", erklärte Florian Müller.

Das sah bei den Könnern ziemlich leicht aus. Der Sitz, weit über dem Hinterrad angebracht, dient eigentlich nur zum Verschnaufen und kommt im Spiel gar nicht zum Einsatz, da wird meistens auf den Pedalen gestanden. "Und da sollten die Füße auch bleiben", wusste der Spieler und Vorsitzende Florian Müller.

Die Hände am Lenker

"Die Hände müssen am Lenker bleiben - nur der Torwart darf im kleinen Kreis vor seinem Netz die Hände nehmen." Demzufolge darf der verteidigende Torwart im Strafraum von zwei Metern Radius die Hände zur Ballabwehr nutzen. Allgemein wird der Ball durch Schläge mit dem Rad und dem Körper gespielt. Auch sind Kopfbälle gestattet. Ein Team wird gebildet aus einem Torwart und einem Feldspieler, die können aber untereinander wechseln. "Aber meist ist die Position abgesprochen und entsprechend eingeübt", erklärte Florian Müller, der als Torwart agiert.

Erschienen: 23.09.2011 (Frankenpost) 

17.09.2016 Blickpunkt
17.09.2016 Blickpunkt